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Meldung vom 18.01.2017:

Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.:

Vortrag „Frühe italienische Maschinenstempel“

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Philatelie-„Spitzensportler“ werden

Mit „frühen italienischen Maschinenstempeln“ fangen Durchschnittsbürger wenig an, begeisterte Briefmarkensammler schon eher, und hochmotivierte „Spitzensportler“, zu deren Lebensinhalt das Hobby “Philatelie“ gehört, ziemlich viel. - Maschinen zum Abstempeln von Marken auf Briefen wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt und von Postverwaltungen eingesetzt, um bei zunehmendem Briefaufkommen und steigenden Personalkosten das mühsame Entwerten von Postwertzeichen per Handstempel zu rationalisieren. (Bei Sammlern sind allerdings Maschinenstempel mit Wellen wenig beliebt - aber kein Grund, sich nicht damit zu beschäftigen).

Stephan Jürgens, von Haus aus Fachinformatiker und (Berufs-)Philatelist in Bietigheim-Bissingen, gibt im Rahmen der Vortragsreihe des Württembergischen Philatelistenvereins Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) am 8. März 2017 um 19 Uhr im Stuttgart-Gablenberger MuseO (Gablenberger Hauptstraße 130, Erdgeschoss) einen Überblick über sein Spezialgebiet „Frühe italienische Maschinenstempel“. Er ist ein Beispiel dafür, wie man sich als Briefmarkensammler vom „Breitensportler“ (Sammelgebiet z.B. Bundesrepublik, Flugzeuge oder Feldpost) nach und nach zum „Spitzensportler“ (Sammelgebiet z.B. Brustschild-Varianten, kopfstehende Wasserzeichen oder Württemberg Kreuzerwährung) entwickeln kann.


Foto 1: Original einer seit 1877 in Italien benutzten Stempelmaschine. Im Kommunikationsmuseum (früher: Postmuseum) Rom.
Foto: Dr. Walter Kohlhaas, Münster.

 


Foto 2: Einer der frühesten Abschläge des sechsbalkigen Nummernstempels
aus der Versuchsphase Oktober 1876 bis Januar 1877 in Florenz. Signaturen: Raybaudi, Vaccari.
Foto: Stephan Jürgens


Foto 3: Maschinenstempel auf Brief zur Werbung für den als Buch erschienenen Roman „Mata Hari“
des italienischen Schriftstellers Guido da Verona.
Foto: Stephan Jürgens

Je stärker man sich spezialisiert (also „spitz“ vorgeht), desto größer wird die eigene Kennerschaft auf einem speziellen Gebiet, über das man sich irgendwann nur noch mit einem kleinen Kreis von Experten auf Augenhöhe verständigen und Forschungserkenntnisse austauschen kann. Das für die meisten passionierten Philatelisten bei entsprechendem Engagement erreichbare Ziel kann nach genügend Erfahrung sein, in einem eng umgrenzten Bereich ein weltweit anerkannter (und prämierter) „Papst“ zu werden, dessen Erkenntnisse ein von der Fachwelt akzeptierter Maßstab ist. 

Eintritt frei.

Siegfried Mistele, Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.

Internet: www.wphv.de

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